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Zukunftsprogramm Kino hat begonnen

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat das „Zukunftsprogramm Kino“ des Bundes gestartet. Allein die Bundesregierung stellt darin 2020 bis zu 17 Millionen Euro für Kinos zur Verfügung, die eine besondere strukturelle oder kulturelle Funktion an ihrem Standort erfüllen. Gefördert werden nachhaltige Investitionen, die unmittelbar die Zukunftsfähigkeit des jeweiligen Kinos sichern. Dazu zählen insbesondere Saal-, Projektions- und Kassentechnik, digitale Kundenbindung, Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz („Grünes Kino“).

Im Rahmen des „Zukunftsprogramms Kino“ können bis zu 60.000 Euro für Kinos mit einem Saal oder bis zu 45.000 Euro pro Saal beantragt werden. Antragsberechtigt sind Kinos mit maximal sieben Sälen, die entweder in Gemeinden mit bis zu 50.000 Einwohnern liegen oder in größeren Städten bestimmte qualifizierte kulturelle Kriterien erfüllen. Ein einzelnes Kino kann so eine Bundesförderung in Höhe von bis zu 315.000 Euro erhalten. Hinzu kommt die Kofinanzierung der Länder und weiterer Förderer wie etwa der Filmförderungsanstalt (FFA). Voraussetzung für eine Förderung ist, dass das Kino seinen Sitz in einem Land hat, in dem eine eigene, der jeweiligen Kinolandschaft angemessene investive Kinoförderung bereitgestellt wird. Eine aktuelle Liste der Länder, die über entsprechende Förderangebote verfügen, ist ab sofort unter https://www.ffa.de/zukunftsprogramm-kino.html abrufbar.

Die digitale Antragstellung für das Zukunftsprogramm ist ab sofort bei der FFA möglich. Ansprechpartner für die Antragsberatung sowie nähere Informationen zum Förderprogramm sind ebenfalls der Internetseite der FFA zu entnehmen.