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Silberner Bär für Pandora-Film-Koproduktion

Großer Erfolg für den von der Kölner Pandora Film koproduzierten Spielfilm „Las herederas“ von Marcelo Martinessi: Er erhielt bei der Berlinale 2018 gleich vier Preise.

 

Die Jury unter Vorsitz von Tom Tykwer verlieh der Produktion den „Silbernen Bären Alfred-Bauer-Preis für einen Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet“, und zeichnete Ana Brun als Beste Darstellerin aus. Darüber hinaus erhielt „Las herederas“ den FIPRESCI-Preis für den besten Film im Wettbewerb und den Teddy Mannschaft Reader’s Award.

Zum Inhalt: Chela (Ana Brun) und Chiquita (Margarita Irún) leben seit über 30 Jahren zusammen in Asuncíon, Paraguay. Beide stammen aus reichen Familien und mussten nie selbst arbeiten. Doch das Geld ist aufgebraucht, und sie sind gezwungen, Teile ihres Erbes zu verkaufen. Als Chiquita wegen eines Betruges im Gefängnis landet, muss sich auch Chela der neuen Realität stellen. Zum ersten Mal seit vielen Jahren setzt sie sich selber hinter das Steuer des gemeinsamen Autos und beginnt einen informellen Taxi Service für reiche, ältere Frauen aus der Nachbarschaft. Sie trifft bei einer ihrer Fahrten auf die jüngere Angy. Zwischen den beiden entwickelt sich eine für Chela belebende und erfrischende Beziehung. Schließlich bricht Chela aus ihrer bisherigen engen Welt aus, und sie macht sich auf ihre eigene kleine Reise.

„Las herederas“ – Buch und Regie: Marcelo Martinessi – ist eine Produktion von Babosa Cine (PRY), Mutante Cine (URY), Norsk Filmproduksjon (NOR) und Esquina Producoes (BRA) in Koproduktion mit der Kölner Pandora Film unter Beteiligung von ZDF/ARTE und dem World Cinema Fund.