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„Dramatische Wettbewerbsverzerrungen“

Rückblick auf 2016, Ausblick auf 2017:

Mit Dr. Wolfgang Beckers-Schwarz, Geschäftsführer von inlingua Köln, Dr. Beckers-Schwarz GmbH.

Wie bewerten Sie das Jahr 2016 aus der Sicht Ihres Unternehmens?

In 2016 ist bei uns insbesondere die private Nachfrage gestiegen. Unser Hauptproblem ist und bleibt auch für 2017 das quantitativ und qualitativ immer dünner werdende Angebot an qualifiziertem Lehrpersonal. Das liegt im Deutschbereich vor allem an den dramatischen Wettbewerbsverzerrungen durch staatliche Zwangskurse für Migranten und Flüchtlinge. Dadurch sind die Unternehmen aus der Pflicht entlassen, ihr Personal mit Migrationshintergrund auf eigene Kosten weiterzubilden, und darüber hinaus entsprechen die staatlichen Konditionen am Arbeitsmarkt in keiner Weise den wirtschaftlichen Gegebenheiten.

Was steht für Sie 2017 auf der Agenda?

Ausbau der internationalen Vernetzung (sofern die aktuellen nationalen Abschottungstendenzen, der ideologische Widerstand gegen Freihandel und gegen Globalisierung dies überhaupt noch ermöglicht).

Welche Themen werden Ihre Branchen und die Medienwelt generell bestimmen?

IT, Internet, Kommunikation über Social Media, Entpersonalisierung von Weiterbildungsangeboten (Verlagerung in Richtung online) und gleichzeitige Individualisierung der Weiterbildungsinhalte sowie der Ansprüche des Einzelnen.

 

Stand: Januar 2017