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Max Ophüls Preis: ifs-Abschlussfilm ausgezeichnet

Große Freude bei der internationalen filmschule köln (ifs): Auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken gewann der Abschlussfilm „Label Me“ von Kai Kreuser (Buch und Regie) den Jurypreis in der Kategorie „Bester mittellanger Film“. Der Preis ist dotiert mit 5.000 Euro, gestiftet vom saarländischen Minister für Bildung und Kultur Ulrich Commerçon.

»Wir hätten uns für ‚Label Me‘ kein schöneres und intimeres Festival als Max Ophüls wünschen können. Wir freuen uns riesig, dass wir die intensive Festivalwoche mit anregenden und sehr persönlichen Gesprächen mit der Auszeichnung ,Bester mittellanger Film’ für ‚Label Me‘ krönen durften“, erklärte Kai Kreuser, der den Preis gemeinsam mit Editorin und Sounddesignerin Tabea Hannappel, Kameramann Malte Hafner und Producerin Jenny Lorenz-Kreindl entgegennahm.

Im Zentrum des von der Film- und Medienstiftung NRW geförderten Films stehen der heterosexuelle Syrer Waseem und sein deutscher Freier Lars. Auf der einen Seite der geflüchtete Syrer im Heim, auf der anderen Seite der gut situierte Deutsche mit Loft – stärker könnte der Gegensatz nicht sein, und dennoch verbindet die beiden ein tiefergehendes Interesse am jeweils anderen. Während sie sich in ihrer Sehnsucht nach Geborgenheit immer näherkommen, wird ihre Freundschaft zunehmend zur Gefahr in der Lebensrealität von Waseems Heim für Geflüchtete.

Die Jurymitglieder Leonie Krippendorff (Regisseurin), Jerry Hoffmann (Schauspieler) und Tobias Walker (Produzent) urteilten: »Beindruckend nah und bezaubernd genau erzählt dieser Film von Schmerz, Gewalt und Vorurteilen. Und von einer Liebe, die all das überbrücken könnte. Wir danken für diese intensive Erfahrung!«

Das Filmfestival Max Ophüls Preis zählt zu den renommiertesten Plattformen für den Filmnachwuchs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es feierte in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen.