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Kreativwirtschaft in NRW steigert Umsatz

Der aktuelle Kreativ-Report des NRW-Wirtschaftsministeriums untermauert die ökonomische Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft des Landes.

Mit knapp 300.000 Beschäftigten in rund 51.000 Unternehmen ist die Anzahl seit 2010 um rund 10 Prozent gestiegen. Auch der erwirtschaftete Umsatz verzeichnet eine Steigerung von 6 Prozent und lag im Jahr 2015 bei 36 Milliarden Euro.

Mit einer Wertschöpfung von 18,8 Milliarden Euro für 2015 reicht die Branche mit ihren elf Teilmärkten beinahe an solch leistungsstarke Industrien wie den Maschinenbau (20,1 Milliarden) oder die Metallindustrie (20,3 Milliarden) heran. Wirtschaftsminister Duin bezeichnet die Kreativwirtschaft als Pionierbranche: „Mit ihren Innovationen und vielfältigen Projekten sind die Kreativen in NRW wichtige Partner unserer Industrie. Sie treiben zudem die Digitalisierung entscheidend voran.“

Besonders die Designwirtschaft und der Werbemarkt profitieren von einer hohen Nachfrage nach kreativen Produkten aus der Industrie. Gemeinsam mit dem Presse- und Buchmarkt zählen sie daher zu den umsatzstärksten Märkten der Kultur- und Kreativwirtschaft in NRW. Die dynamischste Entwicklung weist die Software-/Games-Industrie auf, was auf die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft zurückzuführen ist: Von 2010 bis 2015 stieg der Umsatz um 33 Prozent, die Zahl der Erwerbstätigen erhöhte sich um 31 Prozent.

 

Stand: Januar 2017