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„Das Beste aus zwei Welten an zwei Tagen“

Am 21. und 22. Juni 2017 finden im Coloneum die Screenforce Days statt. Ein Gespräch mit Martin Krapf, Geschäftsführer der Gattungsinitiative Screenforce, über das neue Konzept der Veranstaltung und neue Trends bei der TV-Vermarktung.

Die Screenforce Days haben ein neues Konzept. Was ist 2017 anders als in den Vorjahren?

Aus der Verknüpfung von individuellen Programm-Screenings und einem begleitenden hochkarätigen Kongressprogramm entsteht in der Tat ein völlig neuer, zentraler Vermarktungsevent für TV und Bewegtbild. Unser Motto für unser Zwei-Säulen-Konzept lautet dabei: Das Beste aus zwei Welten an zwei Tagen. Bei den neun Programm-Screenings der Vermarkter und ihrer Sender stehen die Programm-Highlights der TV Saison 2017/2018 im Mittelpunkt, inklusive der jeweiligen Bewegtbild- und Vermarktungsstrategien über alle Plattformen. Beim Kongressprogramm mit acht nationalen und internationalen Top Speakern geht es vor allem um übergeordnete Themen wie Markenführung, Werbewirkung und Bewegtbild. Zudem gibt es ein Technik Lab mit Präsentationen und Insights zu neuen Technologien wie Virtual Reality, Addressable TV und 360-Grad-Videos. Wenn man unser erweitertes Konzept in Zahlen ausdrücken will: zwölf Vermarkter, neun Screenings, über 40 Sender, acht Top-Speaker – ein neuer Event!

Aus welchen Motiven haben Sie das Konzept geändert?

Viele werbetreibende Unternehmen und ihre Agenturen haben sich in der Vergangenheit einen zentralen Vermarktungs-Event für die TV-Branche gewünscht. Jetzt bieten unsere Screenforce Days die einzigartige Möglichkeit, konzentriert an zwei Tagen einen umfassenden Überblick zu bekommen – sowohl zu den Programm und Strategien der Vermarkter und Sender als auch zu allen übergeordneten Themen rund um TV und Bewegtbild.

Was sind die wichtigsten Themen 2017? Welche Trends sind zu beobachten, vor welchen Herausforderungen steht die Branche?

Im Fokus stehen natürlich die Chancen und Herausforderungen für TV und Bewegtbild vor dem Hintergrund der Digitalisierung. Einerseits haben wir es im Bewegtbild-Markt mit neuen Wettbewerbern zu tun, auf der anderen Seite bieten sich den TV-Sendern aber auch ganz neue Chancen, um vor allem jüngere Zuschauer mit neuen Content-on-Demand-Angeboten über alle Endgeräte und Plattformen zu erreichen. Darüber hinaus nutzen wir die alle erdenklichen technologischen Optionen, die uns die Digitalisierung bietet, auch für unser Kerngeschäft des klassischen, linearen Fernsehens. Am meisten Fantasie für eine Wachstumsstory neben dem klassischen Geschäft mit der Massenreichweite bietet hier eindeutig die gezielte Ansprache von spitzen Zielgruppen via Targeting und Addressable TV. Die Kombination von Massenkommunikation und individueller Aussteuerung von Werbung verbindet das Beste aus zwei Welten – wenn man so will: die Traumhochzeit der Werbebranche.

Nach welchen Kriterien haben Sie die Speaker für den Kongress ausgewählt, und welche Impulse erhoffen Sie sich von Richard David Precht?

Die Auswahl der Speaker folgt wie bei jedem Kongress vor allem der Frage, inwieweit sie einen spannenden, interessanten und abwechslungsreichen Beitrag leisten zu den Themen des Events. Bei Richard David Precht geht es natürlich eher um Inspiration, um Food for Thought – wenn man so will.

Als Top-Act für die Party am 21. Juni wurden die Fantastischen Vier verpflichtet. Können Vermarkter gut feiern?

Keine Frage: Wer hart arbeitet, sich informiert, viel zuhört, sich austauscht – der darf und soll auch feiern! Das kann die Werbe -und Medienbranche ganz gut.