Aktuelles

Zurück

Förderung für acht Kölner Serien-Entwicklungen

Im Rahmen ihrer Entwicklungsförderung für innovative serielle Formate fördert die Film- und Medienstiftung NRW neun serielle Projekte nordrhein-westfälischer Produzenten und Formatentwickler mit insgesamt 253.000 Euro.

 

Die Projekte im Überblick:

 

• „Boy“, Produzent: Gatzke Media.

Die LGBTQ+ Webserie erzählt in zehn Episoden à 20 Minuten auf Deutsch und Englisch die Geschichte von Fin, einem 19-jährigen Studenten aus England, der für ein Auslandssemester nach Köln kommt. Fin nimmt sich fest vor, das Semester in Deutschland zu nutzen, um endlich seine bisher geheim gehaltene Homosexualität einmal frei und unbeschwert leben zu können, bevor er zurück in die Lebensrealität seines Alltags muss. Autor und Regisseur ist Kai Kreuser. Fördersumme: 60.000 Euro.

• „Beastly Best Friends“, Produzent: Fruitmarket.

Die achtteilige internationale TV-Dokureihe erzählt von Kindern rund um den Globus und von ihrem ganz besonderen Verhältnis zu ihren Tieren. Die einzelnen Folgen tauchen in fremde Lebenswelten ein und erzählen von Freundschaft und Abenteuer, von unbekannten Kulturkreisen und wundersamen Traditionen, vom gegenseitigen Lernen und vom langen, oft beschwerlichen Weg des Erwachsenwerdens. Autoren sind Sebastian Lemke und Arne Birkenstock. Fördersumme: 40.000 Euro. 

 

• „Kira, Kakerlake“, Produzent: Twentytwo Film.

Die Sci-Fi-Zeichentrickserie spielt in einer postapokalyptischen, von Kakerlaken beherrschten Welt und thematisiert wissenschaftliche und philosophische Themen ebenso wie besorgniserregende Entwicklungen der Menschheitsgeschichte. Hauptfigur ist die Erfinderin Kira, die mit ihrem besten Freund Prokki, einem Archäologen, und einem Team aus Wissenschaftlern die ausgestorbene Rasse der „Menschen“ erforscht. Autor und Creator ist Mick Mahler. Fördersumme: 35.000 Euro.

• „Im Paradies“, Produzent: eitelsonnenschein.

Die achtteilige halbstündige Dramedy setzt sich mit den Schwierigkeiten auseinander, das Leben zu meistern, wenn das soziale Netz reißt. Für die vierfache Mutter Pia gilt: Abstiegsangst goes real. Ihr Ex-Fußballprofi-Ehemann hat die gemeinsame Ehe und die Geschäfte in den Sand gesetzt und verabschiedet sich mit Burn-Out in die Psychiatrie. Bisher solide Mittelschicht, landet Pia mit ihren Kindern im Sozialbau und setzt alles daran, in ihr altes Leben zurückzukehren. Die Bücher verfassen Corinna Poetter und Elmar Freels. Fördersumme: 35.000 Euro.

 

• „Captain Hog“, Produzent: Unger und Fiedler.

Die zwölfteilige 2D-Abenteuer-Zeichentrickserie informiert Kinder in je zwölf Minuten mit Hilfe der Abenteuer von drei Tierkindern über den Umweltschutz. Hog und seine Freunde Natti und Pinky leben eine unbeschwerte Kindheit auf ihrer von Menschen unbewohnten Karibik-Insel. Als diese vom Umweltkollaps bedroht ist und niemand etwas dagegen tut, schließen sich die drei zusammen und nehmen die Sache selbst in die Hand. Autor ist Lukas Pilz. Fördersumme: 25.000 Euro.

• „Vätertage“, Produzent: Butterfilm. 

In der achtteiligen, horizontal erzählten Familien-Dramedy-Serie steht der neue Mann im Mittelpunkt und erzählt aus seiner Sicht den Weg zur Familiengründung. Eltern-Blogger Benn, Akademiker Johann-Jakob, Ex-Bademeister Rainer und Schüler Marius kämpfen auf unterschiedliche Art mit der größten Herausforderung ihres Lebens: Vater werden. Autor Marco Hasenkopf schöpft aus seinem eigenen Alltag als moderner Vater. Fördersumme: 25.000 Euro.

 

• „Wort zur Socke“, Produzent: Hübner/Wallenfels. 

In zehn dreiminütigen Folgen gibt Hermann den meckernden Angry White Man. Er ist weder weiß, noch ist er ein Mann. Er ist eine dreckige alte Socke. Und Taxifahrer. Seit er seine bessere Hälfte in der Hölle des Wäschetrockners verloren hat, ertränkt er seinen Kummer in Kräuterlikör. Eines Nachts erscheint ihm die Frau im Mond… Creator ist Corinne le Hong. Fördersumme: 15.000 Euro.

 

• „Hubertus“, Produzent: Cocktailfilms. 

 

Das politisch progressive Talk-Format greift aktuelle, gesellschaftlich relevante Themen auf. Gastgeber Hubertus Koch diskutiert mit vier Gästen öffentlich und im Fernsehen. Unterhaltend, aber tiefgründig, konstruktiv, aber authentisch will der Talk sein und einen Diskurs anbieten, der in Deutschland bislang fehlte. Die Sendung soll nicht lediglich als Plattform für eine junge Zielgruppe stehen, sondern als generationenübergreifender Dialoggeber fungieren. Fördersumme: 10.000 Euro.