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ifs mit zwei neuen Professorinnen

Zum Start des neuen Masterstudiengangs „Digital Narratives“ haben am 1. Oktober 2016 zwei neue Professorinnen ihre Lehrtätigkeit an der ifs aufgenommen: Dr. Nanna Heidenreich und Lena Thiele.

 

Dr. Nanna Heidenreich übernimmt die Professur „Digital Narratives – Theory“. Seit dem Sommersemester 2016 vertritt sie die Professur für Medienkulturwissenschaft an der Stiftung Universität Hildesheim. Darüber hinaus ist sie Kuratorin des Programms „Forum Expanded“ der Berlinale und für das „Haus der Kulturen der Welt“ zum Themenbereich „Migration, Flucht und Einwanderung“ kuratierend und beratend tätig. Des Weiteren kuratiert sie unabhängige Film- und Video Projekte, insbesondere an den Schnittpunkten von Politik und Kino/Kunst.

Lena Thiele  übernimmt die Professur „Digital Narratives – Art & Design“. Sie ist Autorin und Creative Director und konzipiert und produziert seit 2004 internationale, preisgekrönte digitale Medienformate. Ihr Fokus liegt auf der Verbindung von neuartigen Technologien mit hochwertigen Inhalten zur Kreation neuer publikumswirksamer narrativer Formate. Seit 2012 realisiert sie mit Miiqo Studios UG vorwiegend transmediale Produktionen. Für das TorinoFilmLab baute sie als Tutor und Head of Studies das internationale Programm „Audience Design“ mit auf. In ihrer Rolle als Autorin und Creative Director arbeitete sie an zahlreichen internationalen Projekten wie „Netwars-Out of CTRL“ (unter anderem Grimme Online Award, Preis für Crossmediale Programminnovationen, SXSW Interactive Innovation Award, Prix Italia, Deutscher Digitalaward), „Farewell Comrades! Interactive“ (unter anderem Focal Int. Award, Nominierung Deutsch-Französischer Journalistenpreis) oder zuletzt „Frogs and Friends“.

Der internationale Masterstudiengang „Digital Narratives“ widmet sich der wissenschaftlichen und künstlerischen Erforschung von Erzählformen in digitalen Medien. Verbunden damit ist ein kritischer Diskurs über die Veränderungen, die Digitalität im 21. Jahrhundert in Kunst und Kultur sowie für das Individuum und die Gesellschaft als Ganzes hervorruft. Die Studierenden aus Ägypten, Chile, El Salvador, Israel, Kanada, Österreich, Peru, der Schweiz und aus Syrien – darunter eine Journalistin, ein Fotograf, ein Theatermacher – bringen alle eine eigene Projektidee ein, die sie innerhalb der nächsten zwei Jahre bis zur Präsentationsreife entwickeln. Sie arbeiten interdisziplinär und kollaborativ, nutzen Methoden aus Kunst und Wissenschaft für das Design ihrer Geschichten, entwickeln plattformübergreifende Erzählstrategien und erarbeiten Kommunikationsprozesse im Hinblick auf unterschiedliche Publika und Nutzer.

 

Weitere Informationen: www.filmschule.de

 

 

Stand: September 2016