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Förderung für Kölner Film- und Fernsehprojekte

Spielfilme

-     Um sich an dem Mann zu rächen, der den Unfalltod seiner Familie zu verantworten hat, begeht der unbescholtene Frank eine Straftat und gelangt auf diese Weise in dieselbe JVA. Dort startet er seinen Rachefeldzug. Regisseur Martin Hawie dreht seinen ersten Kinofilm nach dem Abschluss an der KHM mit Lucas GregorowiczValerie Pachner und Denis Moschitto in den Hauptrollen. Das Drehbuch zu „Die Zukunft ist ein einsamer Ort“ schrieb er mit Laura Harwarth. (Hupe Film, 500.000 Euro) 

-     Lars Edinger und Devid Striesow stehen in „Nahschuss“ von Franziska Stünkel (Buch und Regie) vor der Kamera. Franz, bekennender Kommunist, glaubt an seine DDR und wird schnell Teil des Geheimdienstes. Doch langsam kommen ihm Zweifel, und plötzlich findet er sich in einem Netz psychologischer Zersetzungsmethoden wieder.  (Network Movie, 200.000 Euro)

-     Der international vielfach ausgezeichnete Regisseur Mahamat-Saleh Haroun verfilmt mit „Lingui“ die Geschichte um Amina, eine alleinerziehende Mutter, die von ihrer Familie und der Gesellschaft verstoßen wurde. Als ihre 15-jährige Tochter nach einer Vergewaltigung ebenfalls ungewollt schwanger wird, will sie ihr helfen, obwohl das ihrem islamischen Glauben widerspricht und im Tschad Abtreibungen unter hoher Strafe stehen. In dem engagierten  Drama, für das der Regisseur auch das Buch schrieb, spielen Mounira Michala und Rihane Khalil Alio. (Made in Germany, 120.000 Euro)

 

Dokumentarfilme

-     Die kleine Stadt Zug hat die niedrigsten Steuersätze der gesamten Schweiz. Regisseurin Luzia Schmid beleuchtet in ihrer Dokumentation „Wie es kam, dass Viktor Feliksovich Vekselberg unser Nachbar wurde“ ihre Heimatstadt, in der heute hunderte multinationale Konzerne angesiedelt sind und teils sehr schmutzige Geschäfte stattfinden, und berichtet über ein afrikanisches Land, das dabei Bankrott ging. (Bildersturm, 120.000 Euro)

-     Regisseur Stanislaw Mucha begibt sich in die südchinesische Fälscherstadt Dafen. Ein Gerhard-Richter-Gemälde ist dort für 30 Euro, Monets „Seerosen“ für 120 Euro zu haben. Über zehn Millionen Bilder werden hier pro Jahr gefälscht. „Manche mögen’s falsch“ zeigt talentierte Künstler und talentlose Besessene, gerissene Reiche und arme Träumer. (Tag/Traum, 110.000 Euro)

-     „Loving Highsmith“ von Eva Vitija  wirft ein neues Licht auf die berühmte Thriller-Autorin, die in einer konservativen Südstaatenfamilie aufwuchs und später in Locarno lebte. Unter anderem werden die Schriftstellerin Marijane Meaker und die Schauspielerin Tabea Blumenschein interviewt. (Lichtblick, 100.000 Euro)

-     1968 gründeten Irmin Schmidt und Holger Czukay in Köln die Band CAN und prägten so weltweit Generationen von Musikern. Michael P. Aust und Tessa Knapp begleiten in „CAN and Me“ Irmin Schmidt und sein Schaffen. Der heute 82-jährige hat sich immer wieder neu erfunden und zwölf Soloalben, 80 Filmmusiken und eine Oper geschaffen. (Televisor Troika, 100.000 Euro) 

  

Drehbuch

-     KHM-Absolvent Florian Forsch schreibt in „Die Wahrheit“ über einen vom Leben enttäuschten Sachbearbeiter, der glaubt, in der Welt der Verschwörungstheoretiker ein neues Zuhause zu finden. (Hupe Film, 20.000 Euro)

-     Nicolas Ehret erzählt in „Morgen war Krieg“ (AT) von Jonas, der wegen eines bevorstehenden Krieges – hier und heute in Europa – eingezogen werden soll. Er desertiert und versteckt sich bei seinem Vater. (20.000 Euro)

 

Vorbereitung 

-     „Es kamen Menschen an von Cem Kaya und Mehmet Akif Büyükatalay wird ein Kinodokumentarfilm über die Musik türkischer Gastarbeiter und ihrer Enkel in Deutschland. In einer musikalischen und essayistischen Form wird von der Einzigartigkeit dieser vergessenen Subkultur erzählt. (filmfaust, 22.000 Euro) 

 

Verleih

-     Am 12. September startet die Bestsellerverfilmung „Gut gegen Nordwind“ um eine fehlgeleitete E-Mail und deren Folgen. (Sony, 100.000 Euro)

-     „Das Wunder im Meer von Sargasso“ ist die Geschichte zweier Frauen und einer Gemeinschaft am Rande Griechenlands und ab 12. September im Kino. (RFF, 15.000 Euro)