Aktuelles

Zurück

Film- und Medienstiftung
fördert Kölner Projekte

In ihrer 166. Sitzung hat die Film- und Medienstiftung NRW die Förderung von 23 Projekten mit 5,465 Millionen Euro beschlossen. Davon profitieren auch zahlreiche Kölner Unternehmen.

So werden gleich vier Spielfilme gefördert, die von Kölner Produktionsfirmen realisiert werden, darunter die Verfilmung der Kinderbuchreihe „Mein Lotta-Leben“ mit Laura Tonke und Carolin Kebekus vor der Kamera (Dagstar), der Kinofilm „Der letzte Bulle“ von der in Köln und Krefeld ansässigen Westside Filmproduktion  sowie „Home“, das Langfilmdebüt von Regisseurin Franka Potente mit Oscar-Preisträgerin Kathy Bates (augenschein). Eine Förderung erhält zudem „Der Masseur“, eine von der Match Factory produzierte Satire der 2015 mit einem Silbernen Bären ausgezeichneten polnischen Filmemacherin Małgorzata Szumowska.

Auf der Liste der geförderten Produktionen steht mit „Der Polier“ von Zeitsprung Pictures auch ein Fernsehfilm. Bei der Satire rund um die Hoppenheim-Privatbank und den gelernten Polier Josef Asch führt Grimme-Preisträger Richard Huber Regie, das Buch stammt von Ralf Husmann (Grimme-Preise für „Stromberg“ und „Dr. Psycho“) und Peter Güde.

Beschlossen wurde auch die Förderung von drei Dokumentationen; sie werden allesamt von Kölner Produktionsfirmen realisiert: Enrique Sanchez Lanschs Tanz- und Dokumentarfilm „Pol Pot Dancing“ von Fruitmarket, Torsten Körners und Heike Bittners „Palast der Gespenster“ von Broadview TV und Maurizius Staerkle Drux’ Marcel-Marceau-Portrait „Die Macht der Stille“ von Lichtblick.

In der Rubrik „Drehbuch“ werden Jasin Challah und Corinna Vogelsang für den Kinderfilm „Der kleine Hassan“ (Produktion: Elsani & Neary Media) und die KHM-Absolventin Halit Ruhat Yildiz für „Eigengrau“ gefördert. Zudem wurde die Förderung von zwei Kölner Filmverleihern beschlossen: Pandora für „Gundermann“ (Kinostart: 23. August 2018) und W-film für „Kolyma“ (seit dem 21. Juni 2018 in den Kinos).