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Filmfestival: Acht Musikdokus für Preis nominiert

Im Rahmen von SEE THE SOUND, dem Filmfestival von SoundTrack_Cologne, wird erneut der Preis für die Beste Musikdokumentation vergeben. Nominiert für den Wettbewerb sind acht Filme aus sieben Ländern, von denen sechs Deutschland- und zwei NRW-Premiere feiern.

 

Der mit 2.500 Euro dotierte Preis wird am Abend des 31. August 2019 bei der feierlichen Award Ceremony von SoundTrack_Cologne vergeben. Die Jury besteht aus Journalistin und Kuratorin Kaja Klimek (Warschau), Journalist Uwe Mies (Köln) und Regisseurin und Produzentin Afsaneh Salari (Paris).

Als deutsche Premieren laufen: 

• „BNK48: Girls Don’t Cry“ (TH 2018) von Nawapol Thamrongrattanarit, ein nie gesehener Blick hinter die Kulissen von BNK48, der thailändischen Schwesterband der japanischen Idolgruppe AKB48.

• Amy Goldsteins „Kate Nash: Underestimate the Girl“ (US 2018) über den Shootingstar Kate Nash, der versucht, sich selbst treu zu bleiben. 

• „Rudeboy: The Story of Trojan Records“ (UK 2018). Nicolas Jack Davies beschreibt die Synthese aus karibischen Sounds und britischer Tanzmusik, die ab den 1950er Jahren mit den neuen Genres Reggae, Ska und Dub zu einer Kulturrevolution in Großbritannien führte. 

• „Word is Bond“ (US 2018) von Sasha Jenkins über den lyrischen Prozess des Textens im Hip Hop.

• „Who Let The Dogs Out“ (CA 2019). Brent Hodge begibt sich auf die amüsante Suche nach dem Erfinder der berühmten Textzeile des Songs der Baha Men. 

• „Once Aurora“ (NO 2018). Stian Servoss und Benjamin Langeland begleiten die 16-jährige Singer-Songwriterin AURORA bei der Entwicklung ihres 2018 erschienenen Albums „Infections of a Different Kind“ und geben tiefe Einblicke in den Alltag einer Branche, die oft einer kräftezehrenden Maschinerie gleicht.

NRW Premiere feiern die Dokumentarfilme „Saz – The Key of Trust“ (DE 2019) von Stephan Talneau, in dem sich die Berliner Musikerin Petra Nachtmanowa auf eine musikalische Suche nach den Ursprüngen des Saiteninstruments Saz vom Balkan bis Afghanistan begibt, und „The Sound Is Innocent“ (CZ 2019) von Johana Ožvold, ein unkonventioneller und intelligenter Film über die Geschichte der elektronischen Musik. Protagonisten sind unter anderem die Kölner KHM-Gewächse Hannes Hoelzl und Alberto de Campo.

Tickets und mehr Informationen zum gesamten SEE THE SOUND-Filmprogramm mit 22 Filmen, drei Musikvideovorträgen und einem Kurzfilmprogramm gibt es ab sofort unter www.seethesound.de.

Mit einer Vollakkreditierung von SoundTrack_Cologne ist der Eintritt zu allen Filmvorführungen und Vorträgen frei.

Zum Kongressprogramm von SoundTrack_Cologne geht es >hier.