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DuMont Mediengruppe auf Wachstumskurs

Die DuMont Mediengruppe hat ihren Umsatz 2016 gesteigert und das operative Ergebnis deutlich verbessert.

Der Umsatz erhöhte sich trotz rückläufiger Marktentwicklung der Medienbranche im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent auf 592 Millionen Euro. Das um einmalige Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) lag bei 67,2 Millionen Euro und verbesserte sich mit einem Plus von 42 Prozent substantiell im Vergleich zum Vorjahr. Unter Berücksichtigung dieser im Wesentlichen aus Restrukturierungskosten bestehenden Sonderpositionen betrug das Ergebnis 51,9 Millionen Euro. Nach Abzug von Abschreibungen, Finanzergebnissen und Steuern erwirtschaftete die DuMont Mediengruppe einen Konzernjahresüberschuss von 3,2 Millionen Euro.

Christoph Bauer, Vorstandsvorsitzender der Mediengruppe, zu den Zukunftsaussichten des Unternehmens: „Wir können steigende Umsätze sowie eine positive Ergebnisentwicklung in Aussicht stellen. Die digitale Transformation in allen Geschäftsbereichen ist erfolgreich. Wir werden diesen Weg konsequent fortsetzen.“

Um das Wachstum auch mittelfristig zu sichern, investiere die Mediengruppe in zukunftsweisende Geschäftsfelder, hieß es in einer Pressemeldung des Unternehmens. Erster wichtiger Schritt sei die 75-Prozent-Beteiligung am Cloud-Service-Anbieter Facelift gewesen. Zudem gab DuMont kürzlich eine 36,5-Prozent-Beteiligung an censhare bekannt, einem technologisch führenden Anbieter für Marketing Cloud Services aus München. Diese Beteiligung steht noch unter Vorbehalt der Zustimmung durch das Kartellamt.

In den regionalen Medienhäusern von DuMont bildeten die Zeitungsmarken auch 2016 das Kerngeschäft. Die Reichweiten der digitalen Angebote von Kölner Stadt-Anzeiger, Kölnische Rundschau, Berliner Zeitung, Mitteldeutsche Zeitung, Express, Berliner Kurier und Hamburger Morgenpost konnten um 15 Prozent gesteigert werden. Im Mai 2017 wurde erstmals die Grenze von 64 Millionen Visits übersprungen, die Hälfte davon über mobile Geräte. DuMont betreibt das reichweitenstärkste digitale Portfolio deutscher Regional-Zeitungsmarken. Der Express steht mit 24,4 Millionen Visits an der Spitze regionaler Zeitungsmarken in Deutschland.