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Digitalhauptstadt Köln

Köln ist Deutschlands Digitalhauptstadt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PWC).

Für die Studie wurden die 25 bevölkerungsreichsten deutschen Städte in 20 Kategorien untersucht. Diese decken die Bereiche Verwaltung und Politik, Kommunikation, Infrastruktur und Energie ab. Von den 20 Punkten, die maximal vergeben werden konnten, erreichte Köln 16,4 und belegt damit vor Hamburg und München mit 15,6 beziehungsweise 15,5 Punkten den ersten Platz.

Zu den großen Vorzügen von Köln gehört laut PWC die „digitale Willkommenskultur“. Die Prüfer hatten sich in jeder Stadt online erkundigt, was im Falle eines Zuzugs zu beachten wäre. Die Antwort aus Köln war nicht nur detailliert, sie erreichte den potenziellen neuen Mitbürger  auch ausgesprochen schnell: Bereits 14 Minuten später lag sie als E-Mail vor. Generell ist es in Köln leichter als in den anderen getesteten Städten, seine Anliegen online vorzubringen und bearbeiten zu lassen: Mit ihrem Ratsinformationssystem konnte die Medienmetropole bei PWC entscheidend punkten. Als weiterer großer Vorteil Kölns erwies sich die Breitbandabdeckung von bereits mehr als 95 Prozent der Haushalte – eine Zahl, die deutlich über den Ausbauzielen der Bundesregierung liegt.

Dass ein hoher Digitalisierungsgrad ein Garant für die positive wirtschaftliche Entwicklung einer Stadt ist, belegt die PWC-Studie ebenfalls. Laut ihrer Kennzahlen werden in den Top-10-Städten des Rankings mehr Gewerbe angemeldet und die Zahl der Beschäftigten wächst schneller. Zudem ziehen die Städte neue Einwohner an, und es leben mehr Hochqualifizierte in ihnen.

Weitere Informationen unter: www.pwc.de

 

 

 

Stand: Juli 2015