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c/o pop 2017: Veranstalter ziehen positives Fazit

Rekordzahlen beim 14. c/o pop Festival: Innerhalb von fünf Tagen traten mehr als 150 Acts in Köln auf. Gezählt wurden über 30.000 Zuschauer. Die c/o pop Convention war unterdessen so international besetzt wie nie zuvor.

Das Programm des Festivals, das dieses Jahr erstmalig durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert wurde, bestand weit über die Hälfte aus deutschen Acts. Neben den beiden Konzertabenden im Tanzbrunnen mit Omar Souleyman und Moderat am Festivalmittwoch und AnnenMayKantereit und Freunde am Donnerstag stand der „Super-Samstag“ im Zentrum des Festivals: Rund um die Festivalzentrale Stadtgarten spielten 48 deutsche Nachwuchsbands in 23 Locations. Die Programmpunkte wurden in Kooperation mit Landesverbänden und -initiativen aus Bayern (Verband für Popkultur in Bayern e.V.), Rheinland-Pfalz (LAG ROCK & POP RLP e.V.), Baden-Württemberg (Music Commission Mannheim), Hamburg (Hamburg RockCity e.V.) und Nordrhein-Westfalen (popNRW) gestaltet. Außerdem verwirklichte man Kooperationen mit der GEMA und dem Popcamp des Deutschen Musikrats. Geschäftsführer Norbert Oberhaus zog ein positives Resümee: „Wir sehen uns als die Startrampe für junge deutsche Bands, in dieser Entwicklung fühlen wir uns bestärkt, und der Erfolg dieses Jahres gibt uns Recht.“ Außerdem merkte Oberhaus an, dass man auch für das zukünftige Jahr, in dem das c/o pop Festival zum 15. Mal stattfinden wird, diesen Weg konsequent weiterverfolgen möchte.

2017 fortgeführt  wurde die Zusammenarbeit im EU-geförderten Musikfestival-Netzwerkprojekt „We Are Europe“. So verwirklichte man gemeinsame Showcases mit den diesjährigen Kooperationsfestivals Resonate aus Belgrad und Elevate aus Graz. Auch bei der c/o pop Convention 2017 in der Kölner IHK war „We Are Europe" einer der Programmschwerpunkte.

Mit über 100 Speakern aus 21 Ländern war die c/o pop Convention 2017 noch internationaler besetzt als in den Vorjahren. Die hochkarätigen Beiträge zu den Zukunftsthemen der Musikwirtschaft zogen in Verbindung mit dem Konferenzteil des INTERACTIVE Festival über tausend Fachbesucher an. Zu den Top-Speakern zählten die Grammy-Gewinnerin Imogen Heap, Michela Magas (European Woman Innovator of the Year), die Schauspielerin Maria Furtwängler, Charlotte von Kotze (Vice) und Bobby Gumm (Trailerpark). Head of Program Ralph Christoph sieht in der Convention als Plattform eine wichtige Maßnahme, um den Standort Köln in der Musikszene zu stärken und mit der vornehmlich in Düsseldorf ansässigen Brandbranche zu verbinden.

Die c/o pop Convention 2017 wurde eröffnet vom neuen Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen Prof. Dr. Andreas Pinkwart. Er erklärte: „Das Branchenevent c/o pop Convention ist für die Musikwirtschaft die perfekte Ergänzung zum c/o pop Festival in Köln. Musikunternehmen und Startups aus ganz Deutschland diskutieren hier über neue digitale Trends und wie diese wirtschaftlich erfolgreich umgesetzt werden können. Das Zusammenspiel von Kreativität und Unternehmertum bei der c/o pop Convention bereichert den modernen Wirtschafts- und Digitalstandort NRW.“

Die c/o pop Convention und der Brands & Music Day werden gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.