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Bundeskabinett forciert Intelligente Vernetzung

Das Bundeskabinett hat im September 2015 die Strategie Intelligente Vernetzung beschlossen. Mit ihr soll das Potenzial der Informations- und Kommunikationstechnologien noch besser genutzt werden.

Ziel der Strategie Intelligente Vernetzung ist eine Weiterentwicklung der digitalen Vernetzung in den Infrastrukturbereichen Bildung, Energie, Gesundheit, Verkehr und Verwaltung. Erreicht werden soll diese durch die systematische Digitalisierung in den zentralen Bereichen des Gemeinwesens, durch die bereichsübergreifende Vernetzung aller beteiligten Akteure und durch eine stärkere Nutzerorientierung. Experten versprechen sich davon unter anderem eine höhere Qualität der Bildungsangebote und einen komfortableren Service in der Verwaltung, eine nachhaltige Energienutzung dank intelligenter Stromnetze, eine Erhöhung der Verkehrssicherheit und eine bessere medizinische und pflegerische Versorgung. Gedacht wird dabei an Nutzungsszenarien wie Smart Grid, Smart Meter, Smart Home, Smart Traffic, Smart Car, Smart City, E-Health, E-Learning, E-Government, E-Participation und altersgerechte Assistenzsysteme für ein selbstbestimmtes Leben.

Insgesamt sieht die Strategie 36 konkrete Maßnahmen vor, die

•    den IKT-Ausbau in den wesentlichen Infrastrukturbereichen unterstützen,

•    die bereichsübergreifende Zusammenarbeit fördern,

•    die Rahmenbedingungen verbessern und

•    die Beteiligung von Unternehmern und Verbrauchern stärken.

Dazu zählen unter anderem Qualifizierungsmaßnahmen für Beschäftigte sowie die Unterstützung von Gründerinnen und Gründern bei Datenschutzfragen und Fördermöglichkeiten. Auch geht es darum, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Innovationen und Projekte in den fünf Infrastrukturbereichen zu verbessern. Vorangetrieben wird die Umsetzung der Strategie vor allem durch die Initiative Intelligente Vernetzung. Sie fördert die systematische Vernetzung unter den Akteuren, beispielsweise den Austausch von Ideen und Projekten auf einer Open-Innovation-Plattform.

Weitere Informationen: www.bmwi.de

 

 

Stand: Oktober 2015