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Bundeshaushalt: Mehr Geld für die Kultur

2017 stehen im Bundeshaushalt für Kultur und Medien insgesamt rund 1,63 Milliarden Euro bereit. In den vergangenen zwölf Jahren hat sich das Budget mehr als verdoppelt.

Diese stetige Steigerung ihres Etats belege eindrucksvoll, welchen "herausragenden Stellenwert" die Kultur in Deutschland habe, erklärte Kulturstaatsministerin Monika Grütters. Seit ihrem Amtsantritt im Jahr 2013 sei der Kulturetat „trotz notwendiger Einsparbemühungen“ um über 350 Millionen Euro erhöht worden. Gegenüber 2016 steigt der Gesamtetat für Kultur und Medien um rund 17 Prozent auf rund 1,63 Milliarden Euro.

Staatliche Kulturförderung und das Bekenntnis zu freien, unabhängigen Medien seien Fundamente unseres Selbstverständnisses, erklärte Grütters. Im stetig wachsenden Etat zeige sich die Anerkennung als "tragende Säulen unserer Demokratie". Die zusätzlichen Mittel fließen in unterschiedliche Projekte und Vorhaben: etwa in Aktivitäten zum Bauhausjubiläum, mehr als 76 Millionen Euro in den Denkmalschutz. Der Bund finanziert auch maßgeblich die Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, die seit Anfang 2015 die Provenienzrecherche und -forschung in Deutschland insbesondere zur NS-Raubkunst unterstützt. Darüber hinaus profitieren die kulturelle Filmförderung, die Deutsche Welle sowie das in Berlin entstehende Humboldt Forum.

 

Stand: Dezember 2016