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68. Berlinale mit starker Kölner Beteiligung

Am 15. Februar 2018 hat die 68. Berlinale begonnen. Im Programm befinden sich viele Filme, die von Kölner Unternehmen produziert oder koproduziert wurden.

 

Im Wettbewerb um den Goldenen Bären läuft Laura Bispuris Spielfilm „Figlia mia“ mit Udo Kier, eine internationale Koproduktion, an der von Kölner Seite die Produktionsfirma Match Factory beteiligt ist. Zudem fand ein Großteil der Postproduktion in Köln statt. Ebenfalls Hoffnungen auf einen Goldenen Bären können sich Marcello Martinessis „Las herederas“ – koproduziert unter anderem von der Kölner Pandora Film – und „Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot“ machen; unter den Koproduzenten des Spielfilms von Philip Gröning befindet sich der Westdeutsche Rundfunk.


Von Rapid Eye Movies wurde Philipp Jedickes Film über den preisgekrönten Komponisten, Klaviervirtuosen und Entertainer Chilly Gonzales produziert, „Shut Up and Play the Piano”; auf der Berlinale ist der Film in der Reihe „Panorama“ zu sehen. In der Reihe „Forum“ wird „La Cama“ von Mónica Lairana gezeigt. An der Produktion beteiligt: Sutor Kolonko aus Köln. In der Reihe „Generation 14plus“ läuft „Cobain“ von Nanouk Leopold, eine Produktion der Circe Films (NL) in Koproduktion mit der Kölner Coin Film, A Private View (B) und The Film Kitchen (NL).

Auch in der Reihe „Perspektive Deutsches Kino“ ist die rheinische Medienmetropole vertreten: Mit der Horror-Lovestory „Luz“ schlossen Regisseur Tilman Singer und Production Designer Dario Méndez Acosta ihr Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln ab. Der Film ist außerdem für den GWFF Preis Bester Erstlingsfilm nominiert. Ebenfalls mit dabei: „draußen“ von Johanna Sunder-Plassmann und Tama Tobias-Macht. Der von der Kölner unafilm unter Senderbeteiligung von WDR und Arte produzierte Film portraitiert vier Menschen, die in Köln auf der Straße leben.

Der 15. Berlinale Co-Production Market als Teil des EFM bietet vom 17. bis 21. Februar 36 neuen Spielfilmprojekten mit internationalen Partnern aus den Bereichen Koproduktion und Finanzierung ein Forum. Zu den ausgewählten Projekten gehört „Home“ (Regie: Franka Potente) der Kölner Produktionsfirma augenschein. Im exklusiven Company Matching ist zudem die Kölner Heimatfilm vertreten.