Medienpolitisches Colloquium

Welche Pläne hat sie für die Zeit nach dem ARD-Vorsitz beim MDR und wie fällt ihr Resümee über ihre Zeit als ARD-Vorsitzende aus? Darüber spricht sie am 12. Dezember mit IfM-Direktor Lutz Hachmeister in der Aula der KHM Köln.

Beginn: 12. Dezember 2017
Ende: 12. Dezember 2017
Ort: Köln
www.medienpolitik.eu

Karola Wille ist seit dem 1. Januar 2016 die Vorsitzende der ARD. Die Arbeitsgemeinschaft der neun Landesrundfunkanstalten war mit einem Umsatz von rund 6,4 Milliarden Euro das zweitgrößte deutsche Medienunternehmen im Jahr 2015 – nach Bertelsmann (Quelle: Medienkorrespondenz 16/2015).

Unter Karola Willes Vorsitz nimmt die ARD ein ambitioniertes Reformprojekt zu Auftrag und Strukturoptimierung in Angriff. Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und seine Struktur sollen mit Blick auf die Chancen des digitalen Zeitalters zukunftsfest gefasst werden. Die Themenpalette reicht dabei von Reaktionen auf die veränderte Mediennutzung und einen zeitgemäßen Telemedienauftrag über die Reformen von Prozessen in Verwaltung, Technik und Produktion bis zur Modernisierung des KEF-Verfahrens. Transparenz, Glaubwürdigkeit und die Stärkung von Innovation und Kreativität sind weitere Leitgedanken ihres ARD-Vorsitzes. Beim Thema Quote setzt Karola Wille ebenfalls klare Akzente. Dazu sagte sie: „Die Quote ist immer ein Hilfsmittel, aber es ist nicht der allein bestimmende Impuls.“

Zur Vita: Prof. Dr. Karola Wille begann ihre Karriere beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Jahr 1991 in der Juristischen Direktion des Mitteldeutschen Rundfunks in Leipzig. Die Juristin setzte ihren Weg bis an die MDR-Spitze fort. 2011 wurde Karola Wille zur Intendantin gewählt. Ende 2016 wurde sie für weitere sechs Jahre in Ihrem Amt bestätigt.

Weitere Informationen bei der IFM.

 

 

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