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Radioproduktion: Köln sendet, Deutschland hört zu

Auch wenn es um Radioproduktion geht, nimmt Köln bundesweit einen Spitzenplatz ein. Unter den zehn erfolgreichsten Radiosendern in Deutschland befinden sich gleich drei in der rheinischen Medienmetropole: die Jugendwelle des WDR, 1LIVE, sowie WDR 2 und WDR 4. 

Der WDR ist die zweitgrößte Sendeanstalt Europas. Mit seinen Radio- und Audioangeboten erreicht er im Rundfunknetz und im Web zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer. Fernseh- und die Hörfunkdirektion des WDR wurden in den vergangenen Jahren in zwei cross- und trimedial arbeitende, eng verzahnte Programmdirektionen umgebaut, deren Zuständigkeit sich nicht länger nach Verbreitungswegen, sondern nach Themenbereichen richtet. Vorhandene Ressourcen werden so effizient genutzt, um Radio, Fernsehen und Online aus einer Hand mit Inhalten zu versorgen.

 

Zusammen mit seiner Tochtergesellschaft WDR mediagroup rief der WDR 2003 zudem den deutschen Hörbuchpreis ins Leben, der seitdem jährlich im Rahmen einer feierlichen Gala verliehen wird – live übertragen von WDR 5 und vielen weiteren Kulturradios der ARD. 

 

Zur Vielfalt bei der Radioproduktion tragen auch die anderen Sender aus der Millionenstadt bei, so etwa der lokale Marktführer Radio Köln. Weil der Lokalfunk besonders mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen hat, schlossen deren Vertreter mit der nordrhein-westfälischen Landesregierung, den Infrastrukturanbietern und der Landesanstalt für Medien NRW den „Solidarpakt Lokalfunk NRW“. Ebenfalls in Köln: das größte Hochschulradio Deutschlands „Kölncampus“ und der Deutschlandfunk. Ob analog oder digital, on air oder online, live oder zeitversetzt per Podcast – Kölns Radiomacher nutzen alle Möglichkeiten, um ihre Zielgruppen zu erreichen. Das gelingt ihnen auch mit den vielen Veranstaltungen, mit denen sie das Kulturleben selbst jenseits der Kölner Stadtgrenzen bereichern.

 

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